Brandgefahr in MAN-Lkw
Der deutsche Lkw- und Bushersteller MAN hat die Überprüfung von mehr als 120.000 Fahrzeugen mit Euro-6c-Motoren wegen möglicher Brandgefahr angekündigt. Das Unternehmen hat festgestellt, dass diese Modelle Schäden erleiden könnten, die zu Bränden in den Verbrennungsmaschinen führen könnten.
Laut Aussage des Herstellers weist MAN darauf hin, dass Probleme häufiger bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung auftreten könnten, insbesondere bei Fahrzeugen mit einer Laufleistung zwischen 400.000 und 500.000 Kilometern. Die Risiken erhöhen sich bei alternden Aggregaten und bei Verunreinigungen im Motoröl.
Ausschlaggebende Faktoren
Darüber hinaus haben die Behörden andere Faktoren identifiziert, die zu dem Problem beitragen, wie beispielsweise hohe Geschwindigkeiten oder das Eindringen von Wasser in den Motoröltank. Diese Faktoren erhöhen die Brandgefahr und machen eine Inspektion zur Gewährleistung der Sicherheit der betroffenen Fahrzeuge von entscheidender Bedeutung.
Überprüfungsprozess
Bisher wurden mehr als 60.000 Inspektionen in Werkstätten durchgeführt, was etwa 50 % der betroffenen Fahrzeuge entspricht. Derzeit ist MAN in Europa mit einer Flotte von rund 880.000 Fahrzeugen im Einsatz. Davon sind rund 120.000 Lkw und mehr als 5.000 Busse, die zwischen 2016 und 2019 hergestellt wurden, mit den in dieser Überprüfung berücksichtigten Euro 6c-Motoren ausgestattet.
Sicherheitsmaßnahmen
MAN ergreift proaktive Maßnahmen, um dieses Problem anzugehen, und fordert die Besitzer betroffener Fahrzeuge dringend auf, diese so schnell wie möglich warten zu lassen. Die Sicherheit der Fahrer und die Integrität der Fahrzeuge haben für den Hersteller absolute Priorität, der die Situation weiterhin beobachtet und mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet.
