Als Reaktion auf anhaltende Forderungen von Verkehrsverbänden, vertreten durch das einflussreiche National Road Transport Committee (CNTC), hat die Generaldirektion Verkehr (DGT) eine umfassende Überarbeitung des Dekrets von 2021 angekündigt, das die Bedingungen für Hilfeleistungen im Straßenverkehr regelt. Diese Aktualisierung, formuliert durch eine an Verkehrspolizisten gerichtete Anweisung, führt eine wichtige Ausnahme von den bestehenden Vorschriften hinsichtlich des obligatorischen Abschleppens schwerer Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse (MMA) von mehr als 7,5 Tonnen bei Pannen oder Verkehrsunfällen ein.
Berichten von Fenadismer zufolge hat die DGT beschlossen, dass ab diesem Zeitpunkt die Reparatur schwerer Fahrzeuge vor Ort zulässig sein wird, was den Eingriff von Werkstattfahrzeugen ermöglicht, die normalerweise Marken oder Händlern gehören, obwohl dies nicht immer der Fall ist Fall. Es wurden jedoch strenge Anforderungen festgelegt, um die Sicherheit dieser Vorgänge zu gewährleisten. Betreiber von Werkstattfahrzeugen müssen Maßnahmen ergreifen, um angemessene Prävention, Sicherheit und Sichtbarkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen sie Kleidung tragen, die ihre Sichtbarkeit an der Reparaturstelle maximiert.
Diese Änderung stellt eine Ausnahme vom Königlichen Erlass 159/2021 dar, der ursprünglich die Bedingungen regelte, unter denen Rettungsdienste auf öffentlichen Straßen in Spanien tätig werden müssen.
Der ursprüngliche Königliche Erlass sorgte aufgrund seiner Beschränkungen hinsichtlich Reparaturen und Pannenhilfe für beschädigte Fahrzeuge für heftige Debatten unter Transportorganisationen und Nutzfahrzeughändlern. Die Vorschriften begünstigten tendenziell stark das Abschleppen und den Transport zu Werkstätten, eine Praxis, die von vielen Aftermarket-Unternehmen unterstützt wird, um die Sicherheit ihrer Arbeiter zu gewährleisten.
Mit dieser Änderung versucht die DGT, die Verkehrssicherheit mit den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Transportunternehmen in Einklang zu bringen, obwohl die Debatte noch immer im Gange ist. Diese Entscheidung wurde von der Transportbranche weithin begrüßt, obwohl sie möglicherweise nicht die gleiche Unterstützung von Werkstätten erhält, die mit der Erbringung dieser Dienstleistung beauftragt sind, insbesondere in weniger sicheren Umgebungen oder bei eingeschränkten Sichtverhältnissen.
