Flexibilität der Lenk- und Ruhezeiten für von DANA betroffene Transportunternehmen

Das Verkehrsministerium hat auf die durch DANA verursachte Notsituation reagiert, indem es die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten für Transportunternehmen flexibler gestaltet hat. Diese außergewöhnliche Maßnahme gilt vom 29. Oktober bis 10. November und soll die Versorgung und Logistik in den am stärksten betroffenen Gebieten, insbesondere in Andalusien, der Valencianischen Gemeinschaft und Kastilien-La Mancha, gewährleisten.

LKWs, die Güter transportieren, die auf einer Straße verkehren, mit flexiblen Fahrplänen nach DANA in Spanien.

Neue Lenk- und Ruhevorschriften für Transportunternehmer

Der Ministerbeschluss legt fest, dass die Lenk- und Ruhezeiten für betroffene Transportunternehmen vorübergehend angepasst werden. Diese Änderungen zielen darauf ab, betriebliche Schwierigkeiten zu verringern und eine größere Reaktionskapazität in den von DANA betroffenen Gebieten zu ermöglichen. Die Änderungen sind wie folgt:

  • tägliches Fahren: Die maximal zulässige Dauer liegt zwischen 9 und 11 Stunden.
  • Wöchentliche Fahrt: Die Grenze wird von 56 auf 60 Stunden erhöht.
  • zweiwöchentliches Fahren: Erhöht sich von 90 auf 102 Stunden.
  • Tägliche Mindestruhe: Reduziert von 11 auf 9 Stunden.
  • wöchentliche Ruhe: Eine Verschiebung des Starts über sechs 24-Stunden-Zeiträume hinaus ist zulässig.

Bereiche und Dienstleistungen, die von Flexibilität abgedeckt werden

Die Flexibilität der Fahrpläne gilt für alle Transporte, die ganz oder teilweise durch die betroffenen autonomen Gemeinschaften verlaufen, sowie für alle Gütertransporte von jedem Punkt im Land aus, deren Ziel die Versorgung der betroffenen Gebiete ist. Dadurch wird sichergestellt, dass lebenswichtige Produkte schnell die Bereiche erreichen, in denen dringend Hilfe benötigt wird.

Auswirkungen der Maßnahme auf den Verkehrssektor

Von dieser Maßnahme sind rund 30.000 Güterfernverkehrsfahrzeuge betroffen, die zum spanischen Fuhrpark gehören und aufgrund von Überschwemmungen und Verkehrsbeschränkungen in Schwierigkeiten geraten sind. Mit der Flexibilität sollen die negativen Auswirkungen von DANA auf die Lieferkette und den Transportsektor im Allgemeinen abgemildert werden.

Hintergrund der Flexibilität im Straßenverkehr

Es ist nicht das erste Mal, dass das Ministerium eine Maßnahme dieser Art ergreift. Anfang des Jahres wurden aufgrund von Straßenblockaden protestierender Bauern ähnliche Regelungen erlassen. Diese Art von Entscheidung spiegelt die Fähigkeit der Verkehrsvorschriften wider, sich in Krisenzeiten anzupassen und die Versorgung zu erleichtern, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.

Nächste Schritte und Ende der Maßnahme

Der flexible Fahrplan endet am 10. November, danach gelten wieder die üblichen Lenk- und Ruhezeiten. Das Verkehrsministerium wird die Situation weiterhin bewerten und, falls eine Verlängerung dieser Maßnahmen erforderlich ist, einen neuen Beschluss erlassen.