Neue V16-Vernetzungsvorschriften: Was ändert sich ab 2026 und wie wirkt sich das auf Fahrer und Händler aus?

Die Vorschriften zur Kennzeichnung von Fahrzeugen mit Pannen im Straßenverkehr haben sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Mit dem Inkrafttreten des Königlichen Dekrets 159/2021 begann Spanien die Umstellung auf ein neues Kennzeichnungssystem mit V16-Warnleuchten. Dieser Prozess wird am 1. Januar 2026 abgeschlossen sein; ab diesem Zeitpunkt ist ausschließlich die V16-Warnleuchte mit Geolokalisierung zulässig.

Europa unterstützt den V16-Leuchtturm und stärkt den regulatorischen Rahmen.

Ziel dieser von der Generaldirektion für Verkehr (DGT) initiierten Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Unfälle zu reduzieren, die sich ereignen, wenn Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen, um Warndreiecke aufzustellen.

Aktueller regulatorischer Status von V16-Baken

Bis zum 31. Dezember 2025 können zwei Gerätetypen verwendet werden:

  • Traditionelle Notfalldreiecke.
  • Zugelassene Leuchtfeuer V16, angeschlossen oder nicht angeschlossen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt jedoch Folgendes:

  • Warndreiecke werden nicht mehr als Verkehrssignalsystem verwendet.
  • V16-Baken ohne Verbindung verlieren ihre Gültigkeit als regulatorische Signalisierung.
  • Es dürfen nur verbundene V16-Beacons verwendet werden, die ihre Geolokalisierung an die DGT 3.0-Plattform übermitteln.

Dieses System ermöglicht die Geolokalisierung des Fahrzeugs auf der Verkehrsplattform, sobald der Leuchtfeuer aktiviert wird. Dadurch wird automatisch eine Warnung ausgelöst, die von Anzeigetafeln, Navigationssystemen und Verkehrsmanagement-Diensten genutzt werden kann.

Funktionsweise eines verbundenen V16-Beacons

Die neuen Beacons verfügen über eine integrierte IoT-Konnektivität, die es ihnen ermöglicht, ihren Standort anonym an den nationalen Verkehrs- und Mobilitätszugangspunkt zu übermitteln. Wenn der Fahrer den Beacon am Fahrzeug anbringt und das Gerät aktiviert:

  1. Das rundum sichtbare Notlichtsignal ist aktiviert.
  2. Das Gerät sendet seine Geolokalisierungsdaten an die DGT 3.0-Plattform.
  3. Der Vorfall wurde in den Verkehrsmanagementsystemen erfasst.
  4. Andere Fahrer erhalten möglicherweise Warnmeldungen auf Informationstafeln oder Navigationssystemen.

Dieses System ermöglicht Warnungen vor einem stehenden Fahrzeug auch bei schlechter Sicht oder starkem Verkehr.

Technische Anforderungen für die Homologation eines V16-Leuchtfeuers

Damit ein V16-Gerät in Spanien vermarktet werden darf, muss es den von der DGT festgelegten technischen Spezifikationen entsprechen und die Tests eines akkreditierten Labors gemäß der Norm UNE EN-ISO 17025 bestehen.

  • Strahlung: 360° horizontale Sichtweite und ±8° vertikale Sichtweite.
  • Lichtstärke: zwischen 40 und 80 Candela bei 0 Grad und mindestens 25 Candela bei ±8°, für mindestens 30 Minuten.
  • Schutzart: mindestens IP54.
  • Stabilität: Widerstandsfähigkeit gegen einen dynamischen Druck von 180 Pa ohne Verschiebung.
  • Blitzfrequenz: zwischen 0,8 und 2 Hz.
  • Betriebstemperatur: zwischen −10 °C und 50 °C.
  • Stromversorgung: Batterie oder autarke Batterie, die den Betrieb auch nach längerer Lagerung gewährleistet.
  • Prüfung und Zertifizierung: durchgeführt von Laboratorien, die nach der Norm UNE EN-ISO 17025 akkreditiert sind.

Übergang zu vernetzter Straßenbeschilderung

Die verpflichtende Einführung des vernetzten V16-Beacons ist Teil des von der DGT im Rahmen der Plattform DGT 3.0 geförderten Ökosystems für vernetzte Mobilität. Dieses System ermöglicht die Integration von Echtzeitinformationen zu Vorfällen, stehenden Fahrzeugen oder Risikosituationen.

Für den Aftermarket und den Ersatzteilvertrieb stellt dieser Übergang eine Chance dar, den Bestand an Signalgeräten zu erneuern und sich an die ab 2026 im gesamten Staatsgebiet geltenden Vorschriften anzupassen.

V16 verbundenes Hero Driver LED-Leuchtfeuer

Die Hero Driver LED ist eine zertifizierte, vernetzte V16-Warnleuchte, die die technischen Anforderungen der spanischen Vorschriften für Gefahrenwarngeräte erfüllt.

Das Gerät verfügt über eine integrierte NB-IoT-Konnektivität mit einem bis 2040 inkludierten Service, sodass es seine Geolokalisierung an die Verkehrsplattform übermitteln kann, ohne dass für den Benutzer Abonnements oder zusätzliche Kosten anfallen.

Dank seiner kompakten Bauweise und der Aktivierung per Knopfdruck ermöglicht es das schnelle Signalisieren eines stehenden Fahrzeugs durch Anbringen der Warnleuchte am Fahrzeug, ohne die Straße verlassen zu müssen. Dies trägt zur Verbesserung der Fahrersicherheit im Falle einer Panne oder eines Zwischenfalls bei.