Das Verkehrsministerium schätzt die Investition zur Wiederherstellung des Straßen- und Schienennetzes nach DANA auf 2.600 Millionen Euro

Der jüngste durch DANA verursachte Sturm hat verheerende Auswirkungen auf das Infrastrukturnetz Spaniens, insbesondere in der valencianischen Gemeinschaft. Nach Angaben des Verkehrsministeriums belaufen sich die notwendigen Investitionen zur Wiederherstellung des betroffenen Straßen- und Schienennetzes auf 2.600 Milliarden Euro. Diese vorläufige Zahl wurde nach einem Treffen zwischen der Zentralregierung und der Generalitat Valenciana zur Koordinierung der Reaktion auf diesen Notfall mitgeteilt.

Notfallplan zur Wiederherstellung der Infrastrukturen in Valencia

Beim ersten Treffen der Infrastructure Immediate Response Group einigten sich das Verkehrsministerium und die valencianische Regierung auf die Entwicklung eines Notfallplans. Ziel ist es, die Bemühungen zur Wiederherstellung der Mobilität und zur Wiederherstellung kritischer Infrastruktur in der Region zu koordinieren.

Straßensanierung und aktueller Zustand der Hauptstraßen

Das Verkehrsministerium hat die Reaktivierung mehrerer Abschnitte des Straßennetzes in Valencia gemeldet, darunter die V-30, V-31, A-3 und Teile der A-7. Allerdings konzentrieren sich die Reparaturbemühungen jetzt auf die südliche Umgehungsstraße der A-7, N-330 und N-322, wo 70 Lkw aktiv daran arbeiten, den Verkehr wiederherzustellen.

Einschränkungen für den LKW-Verkehr in Valencia

Um Staus zu reduzieren und weitere Schäden an der Infrastruktur zu vermeiden, hat die Generaldirektion Verkehr (DGT) den Lkw-Verkehr in Valencia und seinem Stadtgebiet auf die Nachtstunden (von 22:00 bis 7:00 Uhr) beschränkt. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind nur Lkw, die lebenswichtige Güter transportieren.

Mehr als 50 Straßen in verschiedenen Regionen von DANA betroffen

Die Folgen von DANA beschränken sich nicht nur auf Valencia; Insgesamt bleiben mehr als 50 Straßen, hauptsächlich im Nebennetz, gesperrt. Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählen:

  • Valencia: Abschnitte der A-7, N-3, N-322 und N-332, die verschiedene Städte wie Chiva, Picanya, Aldaia, Algemesí und Cheste verbinden. Weitere 36 Abschnitte von Nebenstraßen in der Provinz Valencia sind ebenfalls gesperrt.
  • Castellón: Die Straßen CV-134 und CV-1486 bleiben zwischen mehreren Städten gesperrt.
  • Andalusien: Die Straßen CA-6101 und CA-9101 in Cádiz sowie die Straßen A-4200 und GR-4104 in Granada sind gesperrt.
  • Castilla-La Mancha: In Cuenca und Guadalajara sind mehrere Kreuzungen und Nebenstraßen gesperrt.
  • Aragon y Murcia: In diesen Gemeinden sind Abschnitte der A-1501 bzw. RM-D4 unpassierbar.

Der dringende Bedarf an Sanierungsinvestitionen

Das Ausmaß des durch DANA verursachten Schadens verdeutlicht die Dringlichkeit von Investitionen in die Infrastruktur, um die Konnektivität in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Die geschätzten 2.600 Milliarden Euro sind für eine wirksame Erholung und die Stärkung der Infrastruktur angesichts künftiger extremer Klimaereignisse unerlässlich. Die Zusammenarbeit zwischen der Zentralregierung und den Regionalverwaltungen wird für eine schnelle und wirksame Reaktion von entscheidender Bedeutung sein.