Der Sattelaufliegermarkt wächst um 6,3 %: 15.000 Einheiten im Jahr 2024 und Prognosen für 2025

Der spanische Sattelaufliegermarkt schließt das Jahr 2024 mit einer positiven Bilanz ab und festigt sich als einer der Schlüsselsektoren im Transport- und Logistikbereich. Mit über 15.000 zugelassenen Einheiten markiert dieser Zuwachs von 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr den zweitbesten Rekord seit 2008.

Analyse der Sattelaufliegerzulassungen im Jahr 2024

Im Jahr 2024 wurden insgesamt 15.009 Sattelauflieger registriert und übertrafen damit die 14.116 im Jahr 2023 registrierten Einheiten. Dieses Wachstum spiegelt die Stärke der Branche wider, trotz der Auswirkungen steigender Betriebskosten und Vorschriften im Zusammenhang mit CO₂.

Unter den bemerkenswerten Segmenten haben Spezialfahrzeuge wie Muldenkipper (+37 %), Tankwagen (+33 %) und Dollys (+99 %) das Wachstum angeführt. Leichte Rückgänge verzeichneten dagegen Planen (-2 %) und Transporter (-3 %).

Katalonien ist der Marktführer für Sattelauflieger in Spanien

Nach autonomen Gemeinschaften liegt Katalonien mit 2.718 Einheiten (+18,6 %) an der Spitze, gefolgt von Andalusien (2.117, +17 %) und Aragonien (1.780, +11 %). Diese drei Gemeinden repräsentieren mehr als 40 % des nationalen Marktes. Auf Provinzebene ragt Barcelona mit 1.925 Einheiten heraus und etabliert sich als Hauptnachfrageschwerpunkt.

Die meistverkauften Sattelaufliegermarken des Jahres

Was die Hersteller betrifft, Lecitrailer führt den Markt mit 3.722 Einheiten und einem Anteil von 24,8 % an, gefolgt von Schmitz Cargobull (3.511 Einheiten, 23,4 %) und Krone (1.080 Einheiten, 7,2 %). Zusammen repräsentieren diese drei Hersteller 55,4 % des Gesamtmarktes.

Marktprognosen für Sattelauflieger bis 2025

Mit Blick auf das Jahr 2025 rechnet der Arbeitgeberverband Asfares in einigen Segmenten mit leichten Rückgängen, bei Spezialfahrzeugen wird jedoch mit einem Wachstum gerechnet. Unterstützt wird dieser Optimismus durch eine geplante Steigerung um 2 % bei den Transport- und 4 % bei den Logistikdienstleistungen, trotz der Herausforderungen durch gestiegene Betriebskosten.

Angesichts der zunehmenden Export- und Nachhaltigkeitsorientierung der Branche ist für die nächsten drei Jahre mit einem Wachstumszyklus zu rechnen, der sowohl den nationalen als auch den internationalen Märkten zugute kommen könnte.

Quelle: Basierend auf Transportroutendaten. Überprüfen Sie den Originalartikel hier.